Community verwalten

Mit dem Paket „Community“ verwalten Sie die registrierten Besucher Ihrer Website. Registrierte Besucher sind Nutzer, die sich auf einer Formularseite registriert haben. In papaya CMS werden diese Nutzer als Surfer bezeichnet. Bei der Registrierung erhalten Surfer einen Benutzernamen und ein Kennwort. Nachdem sich die Surfer auf einer Loginseite mit Benutzernamen und Kennwort angemeldet haben, können sie sich passwortgeschützte Bereiche der Website ansehen. Auf diese Weise können Sie Surfern bspw. kostenpflichtige Informationen anbieten oder sensible Daten zugänglich machen.

Funktionen des Administrationsbereiches

Im Administrationsbereich des Community-Pakets können Sie folgende Aufgaben durchführen:

Content-Vorlagen des Community-Pakets

Des Weiteren stellt das Community-Paket verschiedene Seiten- und Boxmodule zur Verfügung. Diese ermöglichen Surfern, folgende Funktionen wahrzunehmen:

Funktionen der Community-Verwaltung

papaya CMS unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Benutzertypen. Die Mitarbeiter im papaya-Backend werden Benutzer genannt, die registrierten Besucher der Community erhalten die Bezeichnung Surfer. Die Surfer werden in einer anderen Datenbanktabelle verwaltet als die Benutzer. Zu beachten ist, dass in papaya CMS die Benutzer aus der papaya-Verwaltung auch automatisch in die Community eingetragen werden.

Formulare für Profildaten erstellen und verwalten

Neben den vorgegebenen Basisdaten können Sie Formulare für Profildaten erstellen, die Surfer verwalten können. Auf diese Weise können Sie die notwendigen Nutzerdaten an Ihr spezielles Webangebot anpassen. Wenn Ihre Surfer beispielsweise hauptsächlich geschäftliche Kontakte verwalten sollen, sind andere Profildaten notwendig als für eine private Kontaktbörse.

Surfer haben bei den Feldern die Möglichkeit zu entscheiden, welche Felder angezeigt werden sollen und welche nicht.

Die Verwaltung der Profildaten erleichtert Ihnen zudem, Datenschutzbestimmungen einzuhalten. So können Surfer in den Profileinstellungen selbst entscheiden, welche Felder von anderen Nutzern eingesehen werden können und welche nicht.

Sie können bestimmte Kategorien in den Profildaten darüber hinaus mit Rechten versehen. Auf diese Weise können Sie ausgewählte Funktionen nur für zahlende Surfer zugänglich machen.

Rechte

Rechte weisen Sie in der Community den entsprechenden Gruppen zu. Alle Mitglieder der Gruppe verfügen dadurch automatisch über dieses Recht. Beispielsweise können Sie Surfern das Recht geben, im Forum Fragen zu stellen oder auf Fragen zu antworten. Sie können Zugriffsrechte definieren und diese bestimmten Seiten Ihres Webprojektes zuweisen. Solange sich der Surfer nicht im Besitz dieser Rechte befindet, kann er nicht auf diese Seiten zugreifen. Dies bedeutet umgekehrt auch, dass Surfer mit Zugriffsrechten sich zuerst anmelden müssen, damit sie sich die betreffenden Seiten anschauen können.

Gruppen vereinfachen die Rechteverwaltung

Wenn Sie einem Surfer ein bestimmtes Recht zuweisen möchten, können Sie ihm der entsprechenden Gruppe zuweisen, die mit dem Recht verknüpft ist. Sie müssen also nicht jedem Surfer einzeln bestimmte Rechte zuweisen oder entziehen und können mit einem Klick direkt einer ganzen Gruppe von Surfern Rechte zuweisen und wieder entziehen.

Mit der Gruppenverwaltung können Sie Ihren Surfern ein abgestuftes Webangebot machen, das sie über entsprechende Gruppen und Rechte abbilden. Einfache Surfer sind Mitglieder einer Standard-Gruppe, die Zugriff auf das Basisangebot Ihrer Site erlaubt. Die zahlenden Surfer der Premium-Gruppe können auf alle Dienste, Inhalte und Funktionen Ihrer Website zugreifen.

Surfer mit Editor-Rechten

Bestimmte Seitentypen in papaya CMS können auch im Frontend editiert werden. Dazu sind jedoch spezielle Zugriffsrechte notwendig, die Surfer erhalten können. Ein Surfer der Community kann diese Rechte erhalten, wenn Sie ihn in die Editor-Gruppe aufnehmen. Näheres dazu erfahren Sie in Abschnitt 13.6.3, „Surfer in die Editor-Gruppe aufnehmen“.

Das Double-Opt-In-Verfahren

papaya CMS wird mit einem Seitenmodul ausgeliefert, das ein Registrierungsformular für die Community enthält. Neue Surfer können sich über dieses Formular registrieren, wenn Sie zugriffsgeschützte Bereiche Ihrer Website einsehen möchten.

Bei der Registrierung wird das so genannte Double-Opt-In-Verfahren angewendet. Das neue Surfer-Konto wird dabei nicht direkt nach der ersten Anmeldung aktiviert. Erst erhält der Surfer eine E-Mail an die von Ihm angegebene Adresse, die zur Bestätigung der Anmeldung auffordert. Die E-Mail enthält einen Link, der standardmäßig für 24 Stunden aktiv ist. Durch einen Klick auf diesen Link bestätigt der Empfänger der E-Mail, dass er sich registriert hat und aktiviert damit sein Surfer-Konto.

Mit Double-Opt-In schützen Sie sowohl neue Surfer als auch sich selbst davor, dass böswillige Nutzer Ihren Dienst missbrauchen. Nutzer, die durch Dritte registriert worden sind, können die E-Mail für die Bestätigung der Registrierung einfach ignorieren. Als Betreiber der Website können Sie also davon ausgehen, dass Ihre Community-Mitglieder die Registrierung bestätigt haben. Sie laufen also nicht Gefahr, unerwünschte E-Mails an Nutzer zu versenden.

Status der Surfer

Surfer haben stets einen bestimmten Status, der Ihnen Auskunft über den Stand der Registrierung gibt. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick der einzelnen Status:

Tabelle 13.1. Surferstatus in der Community

StatusBedeutung
ErzeugtSurfer hat sich über Webformular registriert.
BestätigtSurfer hat die Anmeldung über einen Link in der Bestätigungsmail bestätigt.
GültigKonto ist freigeschaltet.
BlockiertWenn Sie das Konto deaktivieren möchten, wählen Sie diese Option aus

Nachdem die neuen Surfer die Registrierung bestätigt haben, müssen Sie als Community-Administrator das Surfer-Konto freischalten. Sie müssen dazu den Status auf „Gültig“ setzen. Erst dann kann sich der Surfer anmelden und die zugriffsgeschützten Seiten ansehen. Näheres dazu erfahen Sie in Abschnitt 13.6.2, „Status eines Surfer-Kontos ändern“.

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